Vom Kursraum ins Stadion: Fußball in der Gesellschaft

Unser Sportkurs mit dem Profil Fitness/Fußball hat dank der Organisation unseres Sportlehrers jeweils ein Spiel der SGS Essen sowie von Rot-Weiss Essen besuchen dürfen.

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Fußball in der Gesellschaft“ standen der Einfluss vom Fußball auf die Gesellschaft, Homophobie im Fußball, die Kommerzialisierung des Fußballs und der Unterschied zwischen Frauen- und Männerfußball im Fokus unserer Betrachtung.

Fußball ist für viele Fans eine Ersatzreligion. Dazu hörten wir Vorträge aus dem Kurs und sprachen mit echten Ultras. Fans geben ihre Freizeit, ihr Geld und ihre Leidenschaft für einen Verein. Dazu verbindet Fußball Menschen. Viele Freundschaften entstehen durch den Fußball und ein gutes Spiel der Mannschaft versüßt jedem Fußballfan das Wochenende.

Ein unschönes Thema ist jedoch die Homophobie im Fußball. Diese zeichnet sich durch Fangesänge und durch homophobe Aussagen von Vereinsangestellten aus. Viele Spieler outen sich auf Grund großer Angst vor Beleidigungen und Bedrohungen nicht. Auch zu diesem Thema erstellte eine Gruppe ein Referat.

Die Kommerzialisierung im Fußball bedroht die Fankultur. In England sind die Ticketpreise bereits so hoch, dass es sich viele Fans nicht mehr leisten können. Auch Spiele, die in anderen Ländern ausgetragen werden, hindern die Fans daran, ihre Mannschaft zu unterstützen. In Deutschland gab es vor kurzem die Abstimmung über einen Investoreneinstieg, welchem zunächst zugestimmt wurde, der aber nach vielen kreativen Fanprotesten doch abgesagt wurde.

Wir besuchten im Februar und März 2024 zwei Spiele jeweils im Stadion an der Hafenstraße in Essen. Das Spiel zwischen der SGS Essen und RB Leipzig endete 4:4 und Rot-Weiss Essen gewann 4:0 gegen die zweite Mannschaft vom BVB. Das SGS-Spiel war sehr unterhaltsam – vor allem durch die Aufholjagd vom 2:4 zu einem 4:4. Die Stimmung im Stadion war gut.

Rot-Weiss Essen erzielte kurz vor der Halbzeit den ersten Treffer und ließ in der zweiten Halbzeit nicht viel zu. Das sichere 4:0 mitanzusehen, war schön für uns als Kurs. Den größten Unterschied zwischen den Spielen machten die Zuschauer aus. Knapp 18.000 Zuschauer besuchten das Spiel vom RWE, knapp 2.000 besuchten das Spiel der SGS. Die Entwicklung des Frauenfußballs zeigt dennoch klar nach oben.

Insgesamt waren beide Besuche zwei sehr spannende und gelungene Ausflüge, bei welchen wir viel über Fußball außerhalb der Sporthalle gelernt haben.

Wir bedanken uns im Namen des gesamten Kurses bei allen, die unsere Stadionbesuche möglich gemacht haben, insbesondere bei der SGS Essen, beim RWE sowie bei dem Verein Herzenswunsch.

Robert Buuck und Lukas Rasch, Q2

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