MINT-EC-Digitalforum 2021

Am 26. Februar 2021 fand das MINT-EC-Digitalforum coronabedingt online statt, mit dem Oberthema „VUCA – meine digitale Zukunft und Ich“. VUCA steht für Vision, Understanding, Clarity und Agility. Es wurden verschiedene Fachvorträge und Workshops zu Informatik, Digitalisierung, Design eines virtuellen Raumes, Genetik und anderem angeboten, welche im Vorhinein gewählt werden konnten.

Für diese Veranstaltung wurde extra ein virtueller Raum erstellt, um uns Schülern möglichst das Gefühl zu übermitteln, vor Ort zu sein. So wurde man beim Einloggen direkt mit einem Video begrüßt, welches den Empfang am Tresen darstellte. Auch bei der Teilnahme an Fachvorträgen und Workshops spielte sich jeweils ein Video ab, welches den Einlass zu einem Vorlesungssaal zeigte.

Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung durch den Moderator Jacob Beautemps vom YouTube-Kanal „Breaking Lab“, während sich die Teilnehmer in der eingebauten Chatfunktion kennenlernten und austauschten. Daraufhin wurden wir in unsere jeweiligen Fachvorträge und Workshops oder auf den Bildungsmarkt geschickt.

Es gab insgesamt über 20 Workshops für Schüler/-innen. Ich habe den Workshop „Hands-On-Designworkshop – Wie sieht ein perfekter Gruppenraum für euch aus?“ belegt. Da durften wir unsere Ideen in das zukünftige Design der HPI-Schul-Cloud einfließen lassen, wie auch Aspekte nennen, die uns an einer Schul-Cloud besonders wichtig sind. Ich fand an dem Workshop besonders, dass wir als Schüler/-innen somit Einfluss darauf haben können, wie die Schul-Cloud aufgebaut sein soll, auch wenn ich als einzige Teilnehmerin des Workshops die HPI-Schul-Cloud auch benutze.

Außerdem war die Wahl zwischen drei Fachvorträgen zur Informatik, Digitalisierung und Mikrobiologie gegeben. Ich entschied mich für den Vortrag „Von Kristallen über dünnes Eis hin zu künstlicher Intelligenz – das Leben eines Strukturbiologen in Zeiten einer Pandemie“, welcher von verschiedenen Arten der Mikroskopie handelte, die vor allem genutzt werden, um Proteine in Zellen darzustellen und zu betrachten. Dieser bot einen guten Einblick in die Forschung zu Pandemiezeiten wie auch die Funktionsweise von verschiedenen Arten der Mikroskopie.

Später, auf dem Bildungsmarkt, bestand die Möglichkeit, sich in virtuellen Räumen von verschiedenen Instituten über Studiengänge wie auch Stipendien in Deutschland zu informieren. Des Weiteren konnten wir über die Gewinner vom „MINT-EC SchoolSlam mit British Council“ (ein Wettbewerb, in dem man ein Erklärvideo zu einem beliebigen MINT-Thema auf Englisch erstellen sollte) abstimmen. Die Videos sind echt toll geworden und es war schwierig, sich zu entscheiden.

Insgesamt handelt es sich bei dem Digitalforum um eine interessante und informative Veranstaltung, wo man auf verschiedene Arten Einblicke in MINT-Berufe bekommt. Auch ist es uns Schüler/-innen gelungen, neue Kontakte ohne direkte Treffen zu knüpfen. Für MINT-interessierte Schüler/-innen kann ich die Teilnahme an dieser Veranstaltung nur empfehlen.

Vivien Hou, Q1

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