Niklas Husch, Jg. 11, Raleigh, North Carolina (USA), 1 Jahr

Hallo, mein Name ist Niklas Husch. Ich bin Schüler des MWGs und verbringe gerade ein Jahr im Ausland.

Wo ich meine Auslandsjahr verbringe? In der Hauptstadt von North Carolinas Raleigh. Raleigh ist so ziemlich das Klischee einer amerikanischen Stadt: Lange Straßen mit Häusern, die alle original so aussehen wie man sie sich halt so vorstellt, kaum Bürgersteige und im allgemeinen ist es komplett anders als in Essen, aber genau das macht diesen Austausch zu so einem großartigen Erlebnis. In meiner Stadt besuche ich zurzeit die Jesse O. Sanderson High School, die mit ungefähr 2000 Schülern zu den normalen Schulen gehört. Zum Schulsystem im Allgemeinen kann man nur sagen, dass es nicht zu vergleichen mit Deutschland ist.

Was gefällt mir besonders gut? Zu dieser Frage könnte ich viele Antworten geben. Zum Beispiel ist in den USA der Umgang mit Sportarten ein ganz anderer. Hier gibt es zwar auch Vereine, aber der Großteil der sportlichen Aktivitäten findet in den Schulen und Colleges (was im Grunde genommen eine Universität ist) statt und nach meiner Zeit hier kann ich sagen, dass ich sowas ernsthaft unterstützen würde, da dadurch ein höheres Verständnis für Sport in den Schulen entsteht und im gesamten ein besserer School Spirit vorhanden ist. Ich könnte zu dieser Frage, aber auch die Antwort geben, dass mir der Austausch selbst mir deshalb so sehr gefällt, weil ich mein Verantwortungsbewusstsein immens gesteigert habe, da so ziemlich alles in meinen eigenen Händen liegt. Sich selber auf den Weg zu machen, da ansonsten niemand versuchen wird dich zu involvieren, mag erschreckend sein, aber für mich war und ist es, das beste was hätte sein können.

Wo wohne ich? Zurzeit wohne ich mit einer typisch amerikanischen Familie im Norden Raleighs. Die Häuser in meiner Nachbarschaft sehen sich ähnlich bis auf das kleinste Detail, was nicht unbedingt etwas Schlechtes ist, aber Abwechslung ist es auch nicht. Was ich allerdings zu meinem Aufenthalt, welcher ein ganzes Jahr im Ausland ist, sagen muss, ist, dass aufgrund meiner Organisation, dessen Name Rotary ist, ich meine Austauschfamilie zweimal wechseln werde im Laufe des Jahres. Das mag jetzt erstmal komisch, erschreckend oder ungewöhnlich klingen, für mich im Austausch selber kann ich, aber sagen, dass das eine gute Sache ist. Ich selber habe in den letzten paar Monaten eine täglich Routine mir zusammengelegt und diese Routine zu verlieren ist das, was es so spannend hält, da alles wieder ein bisschen anders sein wird.

Um meinen Auslandaufenthalt kurz zusammenzufassen, ich bin überglücklich hier zu sein, aber ich kann auch jetzt schon kaum erwarten wie es sein wird wenn ich nächstes Jahr wiederkomme und die Unterschiede sehe.

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