Wie funktioniert eigentlich die Europäische Union? Welche Herausforderungen stehen Europa aktuell bevor? Und wie werden politische Entscheidungen auf europäischer Ebene getroffen?
Dies sind nur einige der Fragen, die sich viele Schülerinnen und Schüler stellen und auf die sie häufig nur theoretische Antworten finden – so richtig greifbar wird europäische Politik dabei oftmals nicht.
Doch genau das sollte sich an den Europatagen der Jahrgangsstufe 10 am 17. und 18. Juni 2026 ändern. Unter der Leitung von CIVIC, einem Institut für internationale Bildung, wurde den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Arbeitsweise europäischer Institutionen vermittelt, sondern anhand lebensnaher Planspiele ein praxisnaher Zugang zu aktuellen politischen Fragestellungen eröffnet. Dabei schlüpften die Jugendlichen selbst in die Rolle politischer Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und erlebten europäische Politik aus erster Hand.
Im Rahmen des zweitägigen Projekts nahmen die Schülerinnen und Schüler an den Planspielen „HighSpeed EU“, „Energie.Macht.Klima“, „Die Daten sind frei“ und „Mission Europa“ teil. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit Fragen der europäischen Infrastrukturpolitik, der Energie- und Klimapolitik, dem Umgang mit digitalen Daten sowie der Zusammenarbeit und Zukunft der Europäischen Union. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten auf diese Weise nicht nur die Funktionsweise europäischer Entscheidungsprozesse kennen, sondern setzten sich auch mit den Herausforderungen, Chancen und Zielkonflikten auseinander, die die europäische Politik prägen – und das Ganze auf spielerische und praxisnahe Weise.
Das gesamte Projekt wäre dabei nicht ohne die Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung möglich gewesen, für die wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten.



