Vom 11. bis zum 15. Februar 2026 waren wir mit den Spanischkursen der Q1 in Barcelona. Schon am Flughafen hat man gemerkt, wie aufgeregt alle waren. Der Flug war zwar etwas windig, aber insgesamt sind wir gut angekommen. Nach der Landung ging es gemeinsam zu unserem Hotel, dem Generator. Dort wurden erst mal die Zimmer verteilt, und abends waren dann auch alle ziemlich müde und froh, ins Bett fallen zu können. Ein kleines Ritual begleitete uns durch die ganze Woche: Jeden Abend mussten wir vor Mitternacht ein Gruppenfoto aus unserem Zimmer in die WhatsApp-Gruppe schicken – als Beweis, dass auch wirklich alle da waren.
Am nächsten Morgen startete der Tag erst mal mit einer Sturmwarnung, weshalb wir zunächst im Hotel bleiben mussten. Am Nachmittag klarte es aber auf und wir liefen zur Sagrada Familia. Dort haben wir viele Fotos gemacht und in Kleingruppen die Umgebung erkundet. Auch wenn es teilweise ziemlich windig war, war es trotzdem beeindruckend, dieses bekannte Bauwerk in echt zu sehen.
Am 13. Februar 2026 hat es leider in Strömen geregnet. Trotzdem sind wir gemeinsam zu einem großen Flohmarkt gelaufen, auf dem es wirklich alles Mögliche zu entdecken gab. Danach stand noch eine Stadtrallye auf dem Plan – trotz Regen. Abends waren dann wirklich alle vollkommen durchnässt, erschöpft von den vielen Eindrücken und den unzähligen Schritten, die wir an dem Tag gesammelt hatten.
Zum Glück zeigte sich am nächsten Morgen wieder die Sonne. Nachdem wir uns in Kleingruppen frei durch die Stadt bewegen durften, trafen wir uns später zu einem gemeinsamen Picknick am Mirador del Palau Nacional mit einem richtig schönen Ausblick über die Stadt. Dort spielten wir auch ein Spiel, bei dem man jemandem unauffällig einen Gegenstand in die Hand legen musste, was für viele witzige Momente und allgemeines Misstrauen untereinander sorgte. Außerdem besuchten wir ein Museum, in dem wir die Aufgabe hatten, kreative und lustige Memes zu den Kunstwerken zu erstellen. Dabei sind wirklich sehr viele Ergebnisse entstanden. Später ging es noch gemeinsam ans Meer. Einige aus der Stufe sind sogar – trotz der eher kalten Temperaturen – ins Wasser gegangen.
Am letzten Tag durften wir noch einmal eigenständig durch die Stadt ziehen. Unsere Aufgabe war es, mit einem Gegenstand – zu Anfang Obst – zu starten und diesen immer weiter gegen „wertvollere“ Dinge einzutauschen. Dabei mussten wir mit unseren Spanischkenntnissen, ein bisschen Englisch und viel mit Händen und Füßen improvisieren, was überraschend gut funktioniert und echt Spaß gemacht hat.
Die Rückreise wurde dann noch mal spannend: Die Bahn zum Flughafen fiel zweimal aus, wodurch wir ziemlich unter Zeitdruck gerieten. Am Ende haben wir spontan einen Bus genommen und unseren Flug tatsächlich noch rechtzeitig erreicht. Die Erleichterung war bei vielen auf jeden Fall groß. Wobei ich auch nichts gegen ein paar mehr Tage Barcelona gehabt hätte … Insgesamt war es eine richtig schöne und erlebnisreiche Fahrt mit vielen lustigen Momenten, neuen Erfahrungen und Erinnerungen, die uns bestimmt noch lange begleiten werden.
Carla S. (Q1)



